Alltägliches

How to save money

Wenn ich von unseren Plänen nach Australien zu gehen berichtet habe, bekam ich neben einigen anderen Fragen sehr oft die Frage gestellt, wie wir das Ganze denn finanzieren wollen. Schließlich kämen ja viele Kosten wie für Flüge, Versicherungen, Unterkünfte, usw. auf uns zu. Hinzu kam, dass ich mich in einer Ausbildung befand, in der ich kein Gehalt bekam, sondern lediglich etwas BAFöG, Halbwaisenrente und eben das, was bei meinem Nebenjob im Einzelhandel herauskam zur Verfügung hatte.

Und da a) weder mein Freund noch ich reiche Eltern haben und wir b) UNSER Abenteuer auch von UNSEREM Geld bezahlen wollten  (#workhardearnhard !), blieb uns natürlich nichts anderes übrig als das Offensichtliche: Wir mussten sparen. Daher möchte ich euch heute ein paar Tipps mit auf den Weg geben, die uns beim Sparen sehr geholfen haben.

1. Kostengegenüberstellung
Dafür braucht ihr keine ausgefeilten Mathekenntnisse oder eine Ahnung von EXEL haben. Jedoch sind Stift und Papier (und vllt ein Taschenrechner) dabei sehr hilfreich. Ihr zeichnet euch einfach eine Tabelle: eine Spalte für eure monatlichen Einnahmen (z.B. Gehalt, BAFöG, Kindergeld) und eine zweite Spalte für eure monatlichen Ausgaben ((Miete, Strom, Handyvertrag, Internet) – und füllt diese aus. Am Ende rechnet ihr dann jede Spalte zusammen und zieht die Ausgaben von den Einnahmen ab. Unter’m Strich habt ihr dann folglich das, was ihr im Monat zur Verfügung habt. Nun könnt ihr grob überschlagen, wie viel Geld ihr in diesem Monat für Essen, Kleidung, Hygieneartikel, Schulbedarf, usw. braucht und zieht diese Beträge auch wieder ab. Der Betrag, der nun übrig bleibt, ist optimal dafür, um für schlechte Zeiten oder eine besondere Anschaffung zur Seite gelegt zu werden.

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2. unnötige Ausgaben analysieren
Falls nach dem Abzug eurer Lebenshaltungskosten oder am Ende des Monats nichts zum Sparen übrig geblieben sein sollte, könnte das vielleicht daran liegen, dass ihr in eurem Alltag unnötige Ausgaben habt. Diese könnt ihr schnell analysieren, indem ihr einen Monat lang ALLE Ausgaben aufschreibt: angefangen vom Wocheneinkauf bis hin zum Cocktail mit Freunden. Nach diesem Monat werdet ihr sicherlich einige Ausgaben finden, die nicht hätten sein müssen. In unserem Fall waren dies vor allem Pizzabestellungen oder auch das belegte Brötchen vom Bäcker, welches ich mir in der Schulpause mal gegönnt habe. Wenn ihr diese Ausgaben reduziert, könnt ihr auf jeden Fall einiges sparen.

3. Sparkonto
Ich habe mir im Monat einen festen Betrag gesetzt, den ich sobald mein Gehalt auf dem Konto war, auf ein seperates Konto überwiesen habe. Natürlich hätte ich dieses Geld auch einfach auf meinem Girokonto lassen oder zuhause in einen Umschlag packen können. Jedoch habe ich mein Geld dort nicht dauernd „vor der Nase“ und um darauf zugreifen zu können, muss ich erst eine Überweisung von dem Sparkonto auf mein Girokonto in Auftrag geben. Es ist also mit mehr Aufwand verbunden als wenn ich einfach nur einen Umschlag, o.ä. öffnen müsste. Neben dem festen monatlichen Betrag habe ich außerdem Anteile meiner Geldgeschenke zum Geburtstag oder mein Weihnachtsgeld darauf überwiesen.

4. Kleingeldflasche
Vor allem für alle, die ungern Kleingeld mit sich herum tragen oder so wenig Geld zur Verfügung haben, dass es Unmöglich scheint etwas zu sparen ein guter Tipp. Mein Freund und ich haben jeder eine große Flasche (ein Sparschwein tut es auch), in der wir einmal die Woche unsere Centstücke entleeren. Auch, wenn es „nur ein paar Cent“ sind: Als wir unsere Flaschen am Ende des letzten Jahres ausgeschüttet und zur Bank gebracht haben (Stichwort: Münzautomat), waren es einige Hundert Euro, die dabei heraus kamen. Mein Freund sammelt darin jetzt außerdem sein Trinkgeld, also auch Geldscheine. Diese bekommt er dort ohne die Flasche zu zerschlagen natürlich nicht wieder heraus – und das ist auch der Sinn der Sache.

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5. „Challenges“
Eine weitere Möglichkeit  zu Sparen ist durch Challenges, wie sie teilweise auf Plattformen wie Instagram durchgeführt werden. Ein Beispiel hierfür wäre das „Kalenderwochensparen“. Der Betrag, der gespart wird, richtet sich dabei nach der Woche des Jahres in der ihr euch befindet. In Woche 15 legt ihre 15€ beseite, in Woche 28 28€, usw. Für mich wäre diese spezielle Challenge zwar nichts, da die Beträge mir ab November zu hoch wären, um sie wöchentlich zurück zu legen. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass es sich in der Gemeinschaft besser spart und man sich gegenseitig gut motivieren kann am Ball zu bleiben.

Habt ihr noch weitere Tipps zum Geld sparen? Dann schreibt doch einen Kommentar – so haben wir alle etwas davon! 🙂

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