Abenteuer Australien · Alltägliches

Monatsrückblick Australien #1

Hallo meine Lieben!

Heute sind wir tatsächlich schon einen Monat hier in Australien und ich würde euch gerne ein wenig von unserem ersten Monat berichten. Falls ihr irgendwelche Fragen haben solltet, lasst mir doch einen Kommentar da. Ich versuche euch dann so schnell wie möglich zu antworten! 🙂

Leben im Sharehouse
In den ersten beiden Wochen waren Basti und ich noch sehr mit uns selbst und unserer neuen Umgebung beschäftigt. Wir waren über den Tag lange unterwegs, haben die Abende an der Promenade verbracht und die schöne Umgebung & das nahezu perfekte Wetter genossen. Dementsprechend hatten wir nicht wirklich Kontakt zu unseren Mitbewohnern im Sharehouse. Mit der Zeit kamen wir jedoch mit den beiden Jungs, die auch auf unserer Etage wohnen ins Gespräch und verstehen uns auch echt gut mit ihnen. Da die beiden hier einen Sprachkurs besuchen und nebenbei noch arbeiten, haben sie oft nur an den Wochenenden Zeit – und an denen arbeiten Basti und ich meistens. Trotzdem wollen wir in den nächsten Wochen mal die Zeit finden etwas gemeinsam zu unternehmen.

#workworkwork
Nach nur wenigen Tagen startete Basti schon mit seinen Schichten in einem bayrischen Beerhouse. Den Job hat er quasi meiner Freundin, die hier in Australien lebt zu verdanken. Sie arbeitet ebenfalls dort. Seit letzter Woche darf Basti außerdem noch im „Pancakehouse“ arbeiten, um auf die Stunden für eine Vollzeitstelle zu kommen. Bei mir sieht es leider momentan noch nicht ganz so rosig aus. Ich kann zwar auch für ein paar Stunden die Woche im Beerhouse kellnern, allerdings reicht das lange nicht, um etwas für unsere Weiterreise zurückzulegen. Ich habe auch noch mein Erspartes, allerdings würde ich dies gerne für Notfälle bewahren. Also verteile ich weiterhin Bewerbungen, stelle mich in Läden vor und hoffe, dass sich jetzt bald jemand bei mir meldet.
Was wir aber sagen können ist, dass die Löhne hier vor allem in der Gastronomie so viel höher sind als in Deutschland. Natürlich hängt das auch mit dem Umrechnungskurs und den hohen Lebenshaltungskosten zusammen. Allerdings bleibt unter’m Strich immer noch so viel mehr vom Lohn übrig als es Deutschland der Fall sein würde.

Wassermelone, TimTams & Pumpernickel
Wenn ich mir die Kassenbons unserer Supermarkteinkäufe so anschaue, könnte man meinen, dass wir uns größtenteils von Wassermelone und TimTams ernähren. Es gibt für uns momentan einfach nichts Besseres als zum Mittag kalte Melonenstücke zu essen – für alles andere ist es hier meiner Meinung nach auch viel zu warm um diese Tageszeit. TimTams sind die berühmten australischen Schokokekse, die durch eine Schokocreme zusammen gehalten werden und mit Schokolade ummantelt sind – quasi Schokolade pur! ♥ Es gibt sie in verschiedenen Geschmacksrichtungen, aber mir schmecken die Originale am Besten. Wir haben sogar herausgefunden, dass es einen deutschen Onlineshop gibt, der TimTams nach Deutschland liefert und ich könnte mir vorstellen, dass wir nach unserer Rückkehr dort bestimmt das ein oder andere Mal bestellen werden.
Letzte Woche habe ich dann noch mein persönliches Highlight im Supermarkt entdeckt: Pumpernickel! Da es in dem 4m-Brotregal im Supermarkt jegliche Variation von Toastbrot, aber kein „richtiges Brot“ gibt, war ich schon leicht verzweifelt. Doch ab und zu gibt es wohl auch eine Lieferung Pumpernickel. Auf dem Markt, der hier am Wochenende stattfindet, soll es wohl auch recht gutes dunkles Brot geben. Allerdings waren wir bisher immer zu spät dran und konnten uns noch nicht selbst davon überzeugen.

Nationalparks & Fitzroy Island
Natürlich haben wir auch schon unsere ersten Ausflüge unternommen. Wir waren in einem Nationalpark, dessen Name mir leider nicht mehr einfallen mag. Auf jeden Fall war es aber ein Teil des Regenwaldes durch den sich ein Fluss und kleine Seen zogen und um die Gewässer herum, gab es viele große Steine. Auf genau diesen haben wir dann ein Picknick gemacht und die ganz Mutigen von uns sind sogar in einer ruhigen Stelle des Flusses baden gegangen. Mir war das aber definitiv zu kalt.
Außerdem waren wir an einem anderen Tag auf Fitzroy Island und haben dort den Großteil des Tages mit Schnorcheln im Great Barrier Reef verbracht. Das war wirklich eine unglaubliche Erfahrung all‘ diese Korallen zu sehen und mit Fischen & Schildkröten zu schwimmen! Ich habe mir fest vorgenommen dazu einen Blogpost zu schreiben, um euch an diesem besonderen Erlebnis teilhaben zu lassen.

Entspannung pur?
Auch, wenn man meinen könnte, dass sich nach vier Wochen in dieser Stadt mit ihrem tropischen Wetter so langsam eine Art Alltag einstellt, der entspannter nicht sein könnte, ist dies bei mir bisher absolut nicht der Fall. Zwar habe ich durch meine Schichten im Beerhouse (die alles andere als entspannt sind!) eine kleine Routine und das gibt mir eine gewisse Sicherheit. Jedoch ist in mir immer dieser Hintergedanke, dass ich einen zweiten Job brauche. Ich will auf keinen Fall von Bastis Geld leben und mir selbst einen Puffer für unsere Reise ansparen. Und solange ich diesen Job noch nicht habe, wird wohl auch an unseren freien Tagen immer eine gewisse innere Unruhe in mir sein. Also drückt mir bitte die Daumen, dass es jetzt endlich bald klappt!


Gina

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