Abenteuer Australien

Monatsrückblick Australien #2

#workworkwork
Das Wichtigste zuerst: Ich habe einen neuen Job! Genau genommen sogar zwei Jobs. Seit drei Wochen arbeite ich einer der angesagtesten Bars hier in Cairns als Floorstaff. Das heißt ich verbringe meine Schichten damit Gläser & Teller zu tragen, Tische zu säubern und vereinzelt ein paar Bestellungen aufzunehmen. Kurz: ein wirklich einfacher Job! Umso erstaunlicher finde ich es, dass ich mit meinen 30 Stunden, die ich dort arbeite umgerechnet mehr verdiene als ich in Deutschland als Vollzeit-Erzieherin bekommen würde. Natürlich sind die Lebenshaltungskosten hier im Vergleich auch höher. Trotzdem finde ich das wirklich sehr erstaunlich, weil es eine Arbeit ist, die nun wirklich nicht viel Können oder Wissen erfordert. Nur körperlich ist es manchmal eben etwas anstrengender.
Als Zweitjob fange ich ab Ende dieser Woche noch bei kikki.K an. Einige von euch kennen vielleicht die schwedische Schreibwarenmarke. Mein Vertrag läuft offiziell zwar schon seit dem 11.11. Allerdings habe ich bisher nur zwei Verkaufsschulungen (so interessant!) besucht und erst ab Dezember werden die drei anderen Weihnachtsaushilfen und ich im Dienstplan mit eingeteilt. Ich hoffe, ich kann alles so umsetzen, wie die Filialleitung sich das wünscht.
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Hausfrauenskills
Während ich mir in Deutschland nur selten die Zeit genommen habe, etwas zu backen, habe ich natürlich ausgrechnet hier in Australien (wo wir doch nicht mal einen Mixxer im Sharehouse haben) wahnsinnige Lust darauf. So habe ich mich letzte Woche schon mal an einem Plätzchenrezept versucht und grade in diesem Moment ruht schon der nächste Teig im Kühlschrank.
Außerdem haben wir aus der Not heraus (Toastbrot, überall nur Toastbrot!) angefangen unser eigenes Brot zu backen. Basti hatte an einem Tag auf einmal die Idee und nachdem wir alle nötigen Zutaten und eine Silikonbackform im Supermarkt besorgt hatten, legte er auch schon los. Wir experimentierten ein wenig mit dem Rezept und mitlerweile ist das Endergebnis wirklich lecker!

rock-wallabies und Bootsfahrten
Diesen Monat haben wir uns aufgerechnet den heißesten Tag seit unserer Ankunft ausgewählt, um in einen Nationalpark zu fahren. Das Termometer zeigte an diesem Tag 38 Grad. Gefühlt waren es aber bestimmt 45! Wir hatten uns für diesen Tag einen Auto gemietet und sind somit auch das erste Mal auf der linken Seite gefahren. Das war vielleicht ungewohnt! Und ich musste mich sowas von konzentrieren auf die richtige Spur abzubiegen. Auf jeden Fall führte uns unser Weg in den „Granite Gorge Nature Park“. Der einzige Grund unseres Besucher dort waren die süßen rock-wallbies (= Felsenkängurus). Wir wanderten zwar noch ein wenig durch den Park. Allerdings war es einfach zu heiß, um sich dort längere Zeit aufzuhalten. Um uns abzukühlen, fuhren wir dann noch zu den „Emerald Creek Falls“. Natürlich war es dort nicht wesentlich kühler. Allerdings gab es dort im Gestein einige kleine Seen, die so herrlich kühl waren, dass wir gar nicht anders konnten als dort zu baden.
Am vergangenen Donnerstag hatten die Jungs dann die witzige Idee, dass wir uns doch ein Boot mieten und auf dem Barron River angeln könnten. Gesagt getan: Wir fuhren also mit dem Bus zu einem Motorbootverleih am Fluss und schon schipperten wir über das Wasser. Zwar hatten wir nicht wirklich Erfolg beim Angeln, trotzdem war es ein sehr entspannter und schöner Tag auf dem Wasser, den wir dann noch bei einem guten Film und Pizza vom Lieferdienst ausklingen ließen.

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Deutschlandgedanken
Obwohl wir uns hier mitlerweile wirklich sehr gut eingelebt haben, gab es diesen Monat ein paar Moment, in denen ich sehr gerne in Deutschland gewesen wäre. Meine Mama hatte Geburtstag und am vergangenen Samstag kam die ganze Familie zusammen, um den 80. Geburtstag meines Opas zu feiern. Ich war wirklich traurig nicht dabei sein zu können, da ich solche Familienfeiern sehr liebe. Es ist großartig, wenn alle zusammen kommen und man mal wieder die Gelegeneheit hat sich auszutauschen. Grade, weil unsere Familie ein wenig in Deutschland verstreut lebt. Kurzzeitig habe ich mit dem Gedanken gespielt, einen Flug zu buchen. Als ich jedoch die Preise gesehen habe, verwarf ich diesen Gedanken ganz schnell wieder. Grade jetzt, wo die Weihnachtszeit beginnt, habe ich also tatsähclich etwas Heimweh. Um dem gegen zu steuern, versuche ich unser Zimmer im Sharehouse mit wenigen Mitteln so gemütlich wie möglich zu gestalten – und arbeite einfach viel.

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